
Zum 10. Mal macht der Verband SCHWEIZER MEDIEN Werbung für Werbung in Form von Anzeigen. Und zum 10. Mal ist jede Anzeige eine Überraschung. Kein Wunder. Denn die Sujets stammen von jungen Kreativen.
Eine Anzeige kann gross herauskommen. Als ganze Seite oder als Kleinanzeige. Sie kann auf alle möglichen Arten für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff sorgen. Und damit Reaktionen auslösen. Das war kurz gesagt das Briefing für DAS KANN NUR EIN INSERAT – den Wettbewerb für junge Schweizer Kreative bis Alter 28.
27 Teams nahmen die Herausforderungen an. Sie reichten 76 Einsendungen ein. Genauer gesagt 22 Ideen für Einzelsujets und 54 Ideen für Kampagnen. Macht zusammen 199 Anzeigensujets (Vorjahr 171). Die Arbeiten wurden am 6. Dezember 2011 juriert. Die Preisverleihung stand am 13. Dezember 2011 auf dem Programm. Und jetzt sind die sechs ausgezeichneten Arbeiten realisiert.
ZUM 1. MAL EIN SIEGERTEAM AUS DER WESTSCHWEIZ
Die beiden Anzeigen von David Moret und Gaël Tran (Euro RSCG Genève) nimmt man auf bestimmte Art zwischen die Finger. Und dann geht’s los – auf eine regelrechte Zickzackfahrt. Damit man den Text lesen kann, muss man die Anzeige fortlaufend drehen. Mit dem Moret/Tran gehört zum ersten Mal ein Team aus der Romandie zu den Gewinnern bei DAS KANN NUR EIN INSERAT.

1. Rechten Daumen aufsetzen
2. Text lesen
Ein Paar im Restaurant. Es bestellt eine Flache Wein – eine sehr gute Flasche Wein. Doch dann läuft etwas schief. Was genau, das erfahren Sie, wenn Sie den Text der Anzeige lesen – und sie nach der fünften Zeile allmählich nach links drehen.
Idee und Realisation: David Moret und Gaël Tran (Euro RSCG Genève).

1. Rechten und linken Daumen aufsetzen
2. Text lesen
3. Nicht loslassen
Er ist wieder einmal spät aus dem Büro gegangen. Er fährt dieselbe Strecke wie immer. Bei Nacht und Nebel. Doch diesmal verläuft die Fahrt nicht so gradlinig wie sonst. Sie erleben es selbst, wenn Sie die Anzeige ähnlich wie das Steuerrad des Autos zwischen die Finger nehmen und nach der sechsten Textzeile die Zickzackfahrt mitmachen.
Idee und Realisation: David Moret und Gaël Tran (Euro RSCG Genève).
Die Anzeige von Silvio Seiler (Werbeagentur Silvio Seiler, Schwellbrunn AR) ist ein Spiel. Genauer gesagt: ein vierfaches Spiel. Erstens kann man Herrn Mäder auf den Weg zu seiner Zeitungslektüre schicken. Zweitens kann man das Strategiespiel TicTacToe machen. Drittens kann man aus der Anzeige eine Blume im Stickmuster-Stil kreieren. Und viertens kann man die Anzeige mit seinem Mobile fotografieren – und bekommt damit einen Link zur Website von DAS KANN NUR EIN INSERAT.

Spiel mit mir
Diese Anzeige ist das reinste Spiel – und das gleich vierfach.
1. Bahnen Sie Herrn Mäder den Weg zu seiner Zeitungslektüre
2. Machen Sie beim Strategiespiel TicTacToe gute Figur
3. Kreieren Sie aus der Anzeige eine Blume im Stickmuster-Stil
4. Fotografieren Sie die Anzeige mit Ihrem Mobile und Sie bekommen den Link zur Website von DAS KANN NUR EIN INSERAT – aber hier sind Sie ja bereits
Idee und Realisation: Silvio Seiler (Werbeagentur Silvio Seiler, Schwellbrunn AR).
Daniel Gremli und Richard Wegele (webguerillas AG, Zürich) stellen die Frage, «Sind Sie interessant?» und liefern die Antwort in Form eines Entscheidungsschemas.

Sind Sie interessant?
Die Antwort geben Sie sich selbst. Wenn Sie dem Schema folgen und Entscheidung um Entscheidung treffen.
Idee und Realisation: Daniel Gremli und Richard Wegele (webguerillas AG, Zürich)
Julien Joliat und Nora Saner (inflagranti, Biel) verdeutlichen auf plakative Weise, dass eine Anzeige mehr als einen Leser hat – zum Beispiel 2 1/2.

Ein Inserat – mehrere Leserinnen und Leser
Die Qualität einer Zeitung oder Zeitschrift bemisst sich nicht in der Anzahl gedruckter Exemplare (Auflage). Sondern in der Anzahl Leserinnen und Leser. Diese Sichtweise bringt die Anzeige auf plakative Art zum Ausdruck.
Idee und Realisation: Julien Joliat und Nora Saner (inflagranti, Biel).
Und Sebastian Eppler (Wunderman, Zürich) und Luca Schneider (Euro RSCG, Zürich) geben einer vermeintlich kleinen Sache – einem Bananenkleber-Album – einen grossen Rahmen.

Kleine Ursache – grosse Wirkung
Die Ursache: Bananenkleber-Alben, die zum Kauf angeboten werden. Die Wirkung: grosse Aufmerksamkeit – in Form einer Anzeige, die alle Blick aller möglichen Interessentinnen und Interessenten auf sich zieht. Übrigens: Im Bananen-Aufkleber-Museum von Dr. des Jochen Ebert, D-Kassel, http://www.b-a-m.de/ beträgt der aktuelle Sammlungsbestand knapp 3'000 Bananenaufkleber.
Idee und Realisation: Sebastian Eppler (Wunder-man, Zürich) und Luca Schneider (Euro RSCG Zürich).
DIE GRÖSSTE PRINTKAMPAGNE DER SCHWEIZ
Die sechs Anzeigen der Kampagne 2012 werden den Verlagen in zwei Wellen zur Verfügung gestellt. Sie erscheinen ab Mai in über 100 Zeitungs- und Zeitschriften-Titel (Stand bei Redaktionsschluss). DAS KANN NUR EIN INSERAT umfasst jedes Jahr mehrere hundert Einschaltungen und stellt damit die Kampagne mit der grössten Reichweite und dem grössten Impact dar.

Die Idee DAS KANN NUR EIN INSERAT wurde von der Projektgruppe Gattungswerbung im Departement Werbemarkt vom Verband SCHWEIZER MEDIEN in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Matter & Partner entwickelt und realisiert.
2003 bis 2005 stammten die Anzeigen von Werbeagenturen. Seither ist DAS KANN NUR EIN INSERAT ein Wettbewerb für junge Kreative. 2006 bis 2008 konnten die Teilnehmer Ideen für Einzelsujets einreichen, 2009 bis 2011 Ideen für Kampagnen.
2012 ist der 10. Jahrgang von DAS KANN NUR EIN INSERAT. Erstmals konnten sowohl Ideen für Einzelsujets als auch Ideen für Kampagnen eingereicht werden.
Dokumentation Ausschreibungsunterlagen D
Dokumentation Ausschreibungsunterlagen F
Gestaltungsvorlage (Logos) D/F/I
Werbewoche Special «Das kann nur ein Inserat»
Die Erfolgsstory von «Das kann nur ein Inserat»
BeeTaggs: Das «Kommunikations-Spielbrett», aus Werbewoche 12/2011
Andreas Prokesch,
Jurypräsident, Freier Texter und Konzepter
Stefan Erhart,
Leiter markenführung Schweiz bei Swiss Life
Isabelle Hauser,
Art Director bei Ruf Lanz
Patrick Ryffel,
Texter bei Philipp und Keuntje Hamburg
Simon Smit,
Texter bei Spillmann/Felser/Leo Burnett
Toni Vetterli,
Marketingleiter Verband SCHWEIZER MEDIEN – anstelle des erkrankten Michael Seiler, Leiter Werbemarkt Zeitungen Espace Media und Mitglied der Projektgruppe Gattungsmarketing beim Verband SCHWEIZER MEDIEN
Das Seven-plus-System von Michael Conrad
10. Weltklasse
9. Neuer Standard in der Werbung
8. Neuer Standard in der Kategorie
7. Exzellent in der Ausführung
6. Frische Idee
5. Innovative Strategie
4. Klischee
3. Nicht konkurrenzfähig
2. Destruktiv
1. Erschreckend
Publimedia AG BestYET
Keystone Kostenloses Login auf digitales Bildarchiv
PrintOnline Datenübermittlung
Swissprinters AG Druckvorlagen
Art Directors Club Schweiz
ASW Allianz Schweizer Werbeagenturen
SCRIPT Schweizer Texterinnen und Texterverband
Werbewoche Medienpartner
com.In Medienpartner Westschweiz
Andreas Prokesch, Jurypräsident
Telefon: 071 911 24 24
Mobile: 078 808 81 81
andreas.prokesch(at)prokesch.ch
Pepi Burch, Projektleiter
Telefon: 044 430 13 90
pepiburch(at)dplanet.ch
Toni Vetterli, Leiter Marketing
Verband SCHWEIZER PRESSE
Telefon: 044 318 64 64
toni.vetterli(at)schweizerpresse.ch