Werbevermarktung

Der Verband SCHWEIZER MEDIEN hält es für medienpolitisch höchst bedenklich, dass die gebührenfinanzierte SRG mit ihrem Service-public-Auftrag und die Swisscom, die zu 51 Prozent im Besitz des Bundes ist, zusammen mit Ringier die Vermarktung ihrer Werbung in eine gemeinsame Firma zusammen legen durften und hierfür Admeira gegründet haben.

Der Verband SCHWEIZER MEDIEN setzt sich unter anderem dafür ein, dass 

  • sämtliche Daten/Nutzerprofile der Swisscom und SRG Dritten zeitgleich und zu gleichen Konditionen wie dem Gemeinschaftsunternehmen bzw. dessen Partnern zur Verfügung gestellt werden.
  • die von den Partnern des Gemeinschaftsunternehmens betriebenen Websites von den jeweils anderen Partnern keinen Content (bewegte/statische Bilder, News-Beiträge etc.) erhalten oder nur dann, wenn von der SRG und Swisscom produzierter Content Dritten zeitgleich und zu gleichen Konditionen zur Verfügung gestellt wird.
  • mit der Infrastruktur der Swisscom verbundene Werbemöglichkeiten allen Interessierten zu gleichen Konditionen angeboten werden.

Im Weiteren verlangt der Verband SCHWEIZER MEDIEN ein Verbot von zielgruppenspezifischer Fernsehwerbung unter Vorbehalt der Gesetzes- bzw. Verordnungsänderung, Einschränkungen im Bereich der Online-Vermarktung (zwecks Vermeidung einer Umgehung des Online-Werbeverbots und der damit verbundenen mittelbaren Abschöpfung des Online-Marktes durch die SRG) sowie Weisungen im Zusammenhang mit der Trennung von Radio/TV-Werbung für die Programme der SRG und rein kommerziellen Aktivitäten. 

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