Departemente

Zur Behandlung fachspezifischer Themen, die aus dem Verbandszweck abzuleiten sind, gibt es neben der Geschäftsstelle themenspezifische Departemente. Die Anzahl Departemente und deren Fachgebiete werden von der jährlichen Mitgliederversammlung bestimmt.

Jedes Departement setzt sich aus einem Vorsitzenden, der zugleich Präsidiumsmitglied ist, und mindestens vier weiteren Mitgliedern zusammen. Diese werden auf Antrag des Vorsitzenden durch das Präsidium gewählt. 

Organigramm
Führungsgremien
 

Aussenbeziehungen

Vorsitz Departement Aussenbeziehungen

Dr. Pietro Supino, Präsident Verband SCHWEIZER MEDIEN, Verleger, VR-Präsident Tamedia AG
Veit V. Dengler, Präsidium Verband SCHWEIZER MEDIEN, CEO NZZ-Mediengruppe

Mitglieder Departement Aussenbeziehungen

Gilbert A. Bühler, Freiburger Nachrichten AG
Veit V. Dengler, NZZ-Mediengruppe
Christof Nietlispach, Freiämter Regionalzeitungen AG
Markus Somm,  Basler Zeitung Medien
Dr. Pietro Supino, Tamedia AG
Peter Wanner, AZ Medien

Auftrag

  • Koordination und Pflege der Beziehungen des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN zu anderen internationalen Organisationen
  • Austausch mit anderen Departementen über Ziele, Bedürfnisse und Aktionen

Ziele 2017: Internationale Entwicklung beobachten

  • Pflege und Austausch auf europäischer Ebene. Beobachtung von Regulierung und Marktentwicklung
  • Austausch mit Partnerverbänden (insbesondere: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ).

Bildung

Vorsitz Departement Bildung

Andrea Masüger, Präsidium Verband SCHWEIZER MEDIEN, Vorsitzender der Unternehmensleitung,
CEO, Somedia

Mitglieder Departement Bildung

Sabine Galindo-Fässler, Naef Partners AG
Martin Nietlispach, Freiämter Regionalzeitungen AG
Priska Hauser, Training & Coaching GmbH, KV Kommunikation
Ruedi Müller, HTW Chur
Giancarlo Soriano, Tamedia AG
Andreas Spycher, Publicitas AG
Joachim Tillessen, Fachhochschule Nordwestschweiz
Diego Yanez, MAZ – Die Schweizer Journalistenschule
Othmar Fischlin, MEDIENINSTITUT

Auftrag

  • Betrieb des Medieninstituts: Organisation und Koordination der Aus- und Weiterbildung für die private Medienbranche sowie Wahrnehmung der Interessen des Verbandes gegenüber Behörden, Institutionen und anderen Organisationen im Bereich Aus- und Weiterbildung; Vertretung des Verbandes in den einschlägigen Gremien (z.B. MAZ / SAWI)
  • Durchführung einer anerkannten Weiterbildung für Medienmanager
  • Durchführung verschiedener Trend- und Fachtagungen für die Branche

Ziele 2017: Neupositionierung Kurs „Medienmanager“

  • Neukonzeption „Medienmanager 4.0“ als Kooperationsmodell mit einer Fachhochschule und Neuausschreibung 2017
  • Durchführung der Trendtagungen: Dreikönigstagung, Medienrecht, Lokalmedien, Fach- und
  • Spezialmedien evtl. zusätzliche Tagungen je nach Bedarf und gemäss den Bedürfnissen des Marktes und der anderen Departemente.
  • Kaufmännische Berufsausbildung: Mitarbeit in der Ausbildungs- und Prüfungsgruppe Kommunikation
  • Positionierung des Medieninstituts in der aktuellen Bildungs- und Weiterbildungslandschaft sowie Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustauschs unter den Mitgliedern
  • Weiterführung der „Lesen macht gross“-Lehrmittel für Primar- und Sekundarstufe
  • Evaluierung neuer Angebote zur Leseförderung und Mediennutzung für Schulen (Lehrplan 21)

Distribution

Vorsitz Departement Distribution

Christof Nietlispach, Präsidium Verband SCHWEIZER MEDIEN, Verleger Freiämter Regionalzeitungen AG

Mitglieder Departement Distribution
Lorenz Bruegger, Migros-Genossenschafts-Bund
Thomas Burri, Saint-Paul Imprimeries et La Liberté Médias SA 
Walter Lütolf, Tamedia AG
Walter Herzog, Neue Fricktaler Zeitung AG
Gilbert Hirzel, GHC Hirzel Consulting
Thomas Müllerschön, St. Galler Tagblatt AG
Toni Thoma, Somedia
Joachim Tillessen, Fachhochschule Nordwestschweiz
Dr. Hugo Triner, Bote der Urschweiz AG
Roland Kühne, AZ Medien
Dr. Mirjam Teitler, Verband SCHWEIZER MEDIEN

Auftrag

  • Vertretung der Brancheninteressen gegenüber den Distributionsdienstleistern, insbesondere der Schweizerischen Post und ihrer Tochtergesellschaften
  • Vertretung der Brancheninteressen gegenüber Behörden, Justiz und politischen Instanzen in Distributionsfragen

Ziele 2017: Indirekte Presseförderung und Distributionsfrage

  • Pressevertrieb zu Agglomerations-Marktpreisen ohne Belastung durch Strukturkosten der Post.
  • Erfolgreiche Weiterführung der indirekten Presseförderung sowie deren Überprüfung in Zusammenarbeit mit dem BAKOM, der Post und den betroffenen Verlagen.
  • Kritische Begleitung der Post in allen Fragen der logistischen Zusammenarbeit und Tarifgestaltungfür Verlage sowie Unterstützung der Mitglieder.

Digitale und elektronische Medien

Vorsitz Departement Digitale und elektronische Medien

Peter Wanner, Vizepräsident Verband SCHWEIZER MEDIEN, Verleger, VR-Präsident AZ Medien AG

MItglieder Departement Digitale und elektronische Medien 

Peter Wanner, AZ Medien AG, Vorsitz
Roland Baumgartner, Radio Medien AG
Roger Elsener, AZ Medien AG
Marcel Geissbühler, W. Gassmann AG
Dr. Matthias Hagemann, Radio Basilisk Betriebs AG
Silvio Lebrument, Somedia AG
André Moesch, St. Galler Tagblatt AG
Peter Wälty, Tamedia AG
Dr. Mirjam Teitler, Verband SCHWEIZER MEDIEN

Auftrag

  • Das Departement elektronische Medien und digitale Medien (DEM) ist für die elektronischen, insbesondere digitalen, multimedialen und technischen Aspekte der Verbandspolitik zuständig und vertritt die Interessen der Mitglieder in den Bereichen Radio, Fernsehen, Online, Mobile, Druck
  • Das DEM setzt sich für günstige Rahmenbedingungen insbesondere im Radio-, Fernseh-, Online und Mobilebereich ein. Unter dem Departement arbeiten die Fachgruppen Online und Radio/TV, in denen ein konstanter Informationsaustausch und Know-how-Transfer stattfindet und notwendige Grundlagen erarbeitet werden.
  • Zur Erreichung der Ziele, insbesondere auch der Schaffung geeigneter gesetzlicher Rahmenbedingungen, arbeitet das DEM eng mit weiteren Branchenverbänden zusammen (Telesuisse, VSP/RRR)

Ziele 2017

  • Aktive Mitwirkung und Interessenvertretung bei der Gesetzgebung (RTVG- und RTVV).
  • Aktive Mitwirkung und Interessenvertretung bei der Service-Public-Diskussion.
  • Beobachten der technologischen Entwicklung.
  • Anlaufstelle für Medienkonvergenzfragen.
  • Förderung und Prüfung digitaler Verbreitungstechnologien (TV, Radio)

Märkte

Vorsitz Departement Märkte

Dr. Beat Lauber, Präsidium SCHWEIZER MEDIEN, Verwaltungsrat Meier + Cie. Schaffhausen, Mengis Gruppe Visp und Zürichsee Medien Gruppe

Mitglieder Departement Märkte

Mirko Marxen, Neue Zürcher Zeitung AG
Susi Quinter-Schaub, Schaub Medien AG
Nicole Thalmann, Migros-Medien
Patrick Wehrli, Coop Presse
Stefan Bai, St. Galler Tagblatt AG
Marco Bernasconi, WEMF AG für Werbemedienforschung
Dr. Simone Bianchi, Società Editrice del Corriere del Ticino SA
Hansruedi Bichsel, Zürichsee Werbe AG
Thierry Furrer, Tamedia Publications romandes SA
Marcel Geissbühler, W. Gassmann AG
Rolf Hauser, Migros-Genossenschafts-Bund
Marcel Kohler, Tamedia AG
Susanne Lebrument, Somedia AG
Susanne Messerli, Regiopress SA
Jürg Weber, Regionalmedien NZZ
Stefan Wabel, Schaffhauser Nachrichten
Andreas Häuptli, Verband SCHWEIZER MEDIEN

Auftrag

  • Massnahmen zur Förderung der Print- und Digitalwerbung (Refinanzierung publiz. Angebote)
  • Beziehungspflege zu Werbeauftraggebern und Vermarktern sowie Verbänden (KS, SWA, LSA)
  • Unterstützung der Mitgliedsverlage in ihren Aktivitäten zur Generierung von Lesern (Abos, User)
  • Durchführung von Promotionsmassnahmen (Gemeinschafts-/Verbundaktionen)

Ziele 2017

Werbemarkt: Gattungsmarketing

  • Durchführung der Kampagne zur Förderung der Printwerbung (Offensive Werbemarkt)
  • Promotion des Q-Labels bei Verlegern und Kunden (Q-Publikation, Q-Award)
  • Förderung der „Total Audience“-Sichtweise

Nutzermarkt: Abo-Gemeinschaftsaktionen

  • Zweimalige Durchführung «Die grosse Schweizer Presseshow» zur Abo-Gewinnung (Print + Online).
  • Verstärkte Promotion des Online-Kiosks www.presseabo.ch für optimierte Abogewinnung.

Nutzermarkt: Lesen von Zeitungen und Zeitschriften

  • Stärkung der Mediennutzung bei den Heranwachsenden
  • Leseförderungsprojekte «Lesen macht gross.» für die Primarstufe und die Sekundarstufen I und II weiter entwickeln. Das Projekt «Zeitung in der Schule» überprüfen.
  • Neue, digitale Möglichkeiten hinsichtlich Lehrplan 21 prüfen.

Mediaforschung

  • Sicherstellung der Kontinuität und Qualität der Daten für die Medienplanung.
  • Wahrung der Interessen der Verbandsmitglieder bei der Entwicklung des Swiss Media Data Hub und in Gesprächen mit WEMF und Mediapulse
  • Mitarbeit bei weiteren WEMF-Gremien (u.a. User Commission, Auflagereglement).
  • Unterstützung der WEMF bei der Evaluierung neuer Studien.

Publizistik

Vorsitz Departement Publizistik

Veit V. Dengler, Präsidium Verband SCHWEIZER MEDIEN, CEO NZZ-Mediengruppe

Mitglieder Departement Publizistik

Daniel Dunkel, Tamedia AG
Benjamin Geiger, Zürcher Regionalzeitungen AG
Susanna Heim, Migros-Genossenschafts-Bund 
Philipp Landmark, St. Galler Tagblatt AG
Riccarda Mecklenburg 
Patrik Müller, AZ Medien
Othmar Fischlin, MEDIENINSTITUT

Auftrag

Das Departement Publizistik des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN setzt sich ein für Massnahmen, welche die Qualität der Medieninhalte sowie das berufsethische Verhalten in Medienunternehmen fördern. Die professionelle Produktion von publizistischen Inhalten ist das Kerngeschäft der Medienhäuser, welche im Verband SCHWEIZER MEDIEN engagiert sind. Die Massnahmen, welche das Departement entwickelt, unterstützen die Medienhäuser in ihren diesbezüglichen Aktivitäten.

Ziele 2017

  • Das Departement verfolgt die Entwicklungen in der Publizistik aktiv. Es bringt die aktuellen Fragestellungen in Projekte, Tagungen und Weiterbildungen ein.
  • Das Departement arbeitet eng mit dem Schweizer Presserat, der Lauterkeitskommission, dem Verein Qualität im Journalismus, der Konferenz der Chefredaktoren, dem Medieninstitut und dem MAZ zusammen. Der Departementsleiter vertritt den Verband im MAZ-Stiftungsrat.
  • Die Vertretung der Verlegerinnen und Verleger im Stiftungsrat des Presserates sowie im Presserat wird vom Departement personell und inhaltlich unterstützt. Der Departementsleiter vertritt den Verband im Stiftungsratsausschuss.
  • Der Code of Conduct «Werbung in den Medien» wird institutionell angebunden. Das Departement verfolgt aufmerksam Fragen der Abgrenzung des redaktionellen vom kommerziellen Teil.
  • An Branchenanlässen wie dem Medienkongress oder an der Dreikönigstagung werden Themen der Publizistik vom Departement auf Podien zur Diskussion gestellt.
  • Das Departement unterstützt nach Möglichkeit das Projekt Leseförderung des Verbandes.

Recht

Vorsitz Departement Recht 

Gilbert A. Bühler, Präsidium Verband SCHWEIZER MEDIEN, CEO Freiburger Nachrichten AG

Mitglieder Departement Recht

Daniel O. Hammer, MÉDIAS SUISSES
Peter Keller, STAMPA SVIZZERA
Dr. Hanspeter Kellermüller, NZZ-Mediengruppe
Dr. Mirjam Teitler, Verband SCHWEIZER MEDIEN

Auftrag

  • Erhaltung und Förderung der Presse- und Werbefreiheit.
  • Einsatz für eine freiheitliche Marktordnung und Beobachtung wettbewerbsrechtlicher Entwicklungen in der Medienbranche.
  • Medientrendbeobachtung aus rechtlicher Perspektive.
  • Erarbeitung und Publikation von Grundlagen zu medienbezogenen Rechtsfragen (Strategiepapiere, Positionspapiere, Dossiers, Ländervergleiche in Europa und auf EU-Ebene).
  • Begleitung des Meinungs- und Willensbildungsprozesses zu medienrelevanten Themen aus rechtlicher Perspektive im Verband, in Politik, Wirtschaft und in der breiten Öffentlichkeit; Beteiligung am öffentlichen Diskurs und Einwirken auf Gesetzgebungsverfahren.
  • Unterstützung der Branche, des Verbands und dessen Mitglieder in medienbezogenen Rechtsfragen, insbesondere in den Bereichen Gesetzgebung, Rechtsanwendung und Rahmenverträge.

Ziele 2017: Erhalt und nach Möglichkeit Verbesserung der Rahmenbedingungen für
privatwirtschaftliche Medienunternehmen

  • Unterstützung aller involvierter Departemente und Personen des VSM bei einer aktiven Interessenvertretung in der Debatte um den Service Public
  • Unterstützung aller involvierter Departemente und Personen bei der Fortführung der
  • Vertriebsförderung, Pressevertrieb zu Agglomerations-Marktpreisen ohne Belastung durch Strukturkosten der Post, insbesondere auch beim Postverfahren, das vom Departement Distribution geführt wird.
  • Begleitung juristischer Verfahren im Zusammenhang mit Admeira

Medienpolitik

Vorsitz Departement Medienpolitik

Markus Somm, Präsidium Verband SCHWEIZER MEDIEN, Verleger und Chefredaktor Basler Zeitung Medien

Mitglieder Departement Medienpolitik

Matthias Ackeret, Persönlich Verlags AG
Hanspeter Kellermüller, NZZ-Mediengruppe
Peter Keller, STAMPA SVIZZERA
Dominique Reber, Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten
Patrick Warnking, Google Schweiz
Sascha Wigdorovits, Contract Media AG
Christoph Zimmer, Tamedia AG
Kurt W. Zimmermann, Publizist
Andreas Häuptli, Verband SCHWEIZER MEDIEN
Lea Thommen, Verband SCHWEIZER MEDIEN

Auftrag

Aufgabe des neuen Departements ist es, die Medienpolitik in der Schweiz zu beobachten und zu verfolgen, und je nach Möglichkeit Engagements des Verbandes ins Auge zu fassen und vorzubereiten. Naturgemäss kommt dabei der Medienpolitik des Bundesrates und des Parlamentes eine besondere Bedeutung zu. Es gilt, die Versuche des Staates abzuwehren, unser Geschäft übermässig zu regulieren und unsere publizistische Freiheit zu beschneiden. Leider ist in Bern derzeit dieses eher medienfeindliche, bevormundende Klima zu konstatieren.

Auftrag

  • Beobachtung und Beurteilung der Entwicklung in der Medienpolitik und Gesetzgebung
  • Engagement zur Aufrechterhaltung der publizistischen Freiheit und staatlich unabhängigen Medienlandschaft
  • Austausch zu medienpolitisch engagierten Parlamentariern sowie den entsprechenden Amtsstellen, insbesondere UVEK und BAKOM
  • Gezieltes Eintreten für Brancheninteressen im Politalltag

Ziele 2017: Lobbying für faire Rahmenbedingungen für die privaten Medienhäuser

  • Sicherung der indirekten Presseförderung durch Aufklärung und Beziehungspflege zur Politik
  • Interessensvertretung der privaten Medienunternehmen in der Service-Public-Diskussion gegenüber
  • Politik und Behörden (Konzession, RTVG, RTVV)
  • Verhinderung von weiteren Werbeverboten